Zurück zu den Wurzeln: Unser Einsatz am Kaspischen Meer.

Wir unterstützen die Sicherung und den Aufbau der Bestände von wild lebenden Stören.

Die Fakten im Überblick:
• Von jedem verkauften Glas und jeder verkauften Dose Caviar fließt ein Teil der Einnahmen ins „AKI Sturgeon Life Programme”.
• Zweimal jährlich wird eine große Anzahl von jungen Stören verschiedener Größe und Arten bei Astrachan, der inoffiziellen Caviar-Hauptstadt an der Wolga, ins Kaspische Meer ausgesetzt.

Der folgende Text liefert ausführliche Informationen. Darüber hinaus stehen wir Ihnen jederzeit gern für Rückfragen zur Verfügung: per Telefon oder persönlich.

Als erster Caviar-Importeur wurden wir nach Gründung der Sowjetunion ans Kaspische Meer eingeladen, um direkt vor Ort über den Caviar-Einkauf zu verhandeln. Der in dieser Zeit in der Wolga ansässige Fisch- und Artenreichtum bleibt für unsere Familie unvergessen. Eine wilde Natur, die noch aus dem Vollen schöpfte.

Seit diesen „guten alten Zeiten” hat sich der Caviarhandel spürbar verändert: Der Störbestand im Kaspischen Meer ist bedroht. Gründe liegen neben schlechter werdenden Umweltbedingungen auch in der Raubfischerei und dem Schwarzhandel. Aus diesem Grund wird der Handel mit Stör-Caviar seit 1998 durch die CITES-Behörden strengstens überwacht. Seit Anfang des Jahres 2011 ist der Fang von Stören im Kaspischen Meer sogar ganz ausgesetzt – und das für mindestens 5 Jahre bis Ende 2015.

Zu Zeiten des erlaubten Wildfangs unterstützte man mit dem Kauf von Caviar immer automatisch auch den Wiederbesatz, da vorgeschrieben war, dass für jeden gefangenen Stör eine bestimmte Menge von jungen Stören, sog. Fingerlinge, ausgesetzt werden mussten.

Für AKI ist es die Vision und das Anliegen, dass sich die Störbestände in den Ursprungsländern wieder erholen. Dass der Artenreichtum des seit der Urzeit das Kaspische Meer besiedelnden Knochenfisches auch in freier Wildbahn wieder aufgebaut und langfristig gesichert wird.

Störzucht wird am Kaspischen Meer und insbesondere in Astrachan bereits seit Mitte der 60er Jahre praktiziert. Und zwar nachweisbar mit Erfolg: Denn schon in den 80er-Jahren verzeichneten die Produzenten die historisch höchsten Fangquoten. Ein Beweis dafür, dass Wiederbesatz positiven Einfluss auf den Bestand hat.

Seit Jahren schon unterstützt AKI die Fangbetriebe am Kaspischen Meer bei der Aussetzung von Jung-Stören und engagiert sich für den Weiterbestand der Tiere. Aus dieser langjährigen Zusammenarbeit ist unsere Idee entstanden: das AKI Sturgeon Life Programme.

Aufgrund der neuen Situation und dem Warnsignal, das durch das Importverbot so deutlich geworden ist wie noch nie, aber auch aus der langjährigen Verbundenheit mit den Stören im Kaspischen Meer ist in unserem Familienbetrieb generationsübergreifend der Gedanke entstanden, den wir mit dem AKI Sturgeon Life Programme nun in die Tat umsetzen: die konsequente Förderung der Neu- und Wiederbesiedlung des Kaspischen Meeres mit Stören.

Da, wo ein Stück Unternehmensgeschichte des Altonaer Kaviar Import Hauses seine Wurzeln hat, wollen wir uns einbringen, um mit einem einzigartigen Programm den Wildbestand am Kaspischen Meer wieder aufzubauen und langfristig zu sichern. Ein Programm, das dem Mythos „Wolga und Stör” neues Leben schenken wird.

AKI unterstützt die Beluga Kompany.
Beluga. So vielversprechend wie der Name, ist auch das Konzept unseres Partners. Die Beluga Kompany und ihr Geschäftsführer Efgeni Aptheka sind seit 1998 an der Wolga ansässig. Schon seit über einem Jahrzehnt kauft Beluga den Fischern am Kaspischen Meer ihren kostbaren Fang ab – und setzt die Störe wieder aus. So hat Efgeni Aptheka wirklich Eindrucksvolles erreicht: Mehr als 1.300 Störe aus Wildbestand, einige von ihnen mittlerweile über 150 kg schwer, schwimmen heute mit mehr als 20.000 ihrer Nachkommen unter optimalen Bedingungen im fließenden Wasser der Wolga. Darüber hinaus wurden insgesamt weit über 20 Mio. kleine Störe (Fingerlinge) ins Kaspische Meer ausgesetzt.

Diese bemerkenswerte Arbeit und ihre außerordentlich erfolgreiche Bilanz haben uns nachhaltig beeindruckt. Wir, das Altonaer Kaviar Import Haus, unterstützen dieses einmalige Engagement und werben für seine Idee in ganz Europa.

Das Ziel: Nachhaltiger Aufbau der Stör-Bestände.
Das Ziel des AKI Sturgeon Life Programme ist die konsequente Förderung der Neu- und Wiederbesiedlung des Kaspischen Meeres mit dem Stör – und die Sicherung der Zukunft der traditionellen Caviarmacher am Kaspischen Meer auch für die folgenden Generationen. All das mit Nachhaltigkeit und einer grenzüberschreitenden Partnerschaft, die allen Seiten dient.

Jedes verkaufte Glas und jede verkaufte Dose AKI Caviar bringt uns diesem Ziel ein kleines Stück näher.