Faszination Caviar

Die Geschichte vom schwarzen Gold

Der Rogen des Störs wurde schon früh als etwas Besonderes verstanden: Die Khediven, ein alter, iranischer Volksstamm, der am Kaspischen Meer lebt, hat vermutlich den Begriff Caviar geprägt. Die Khediven aßen viel Caviar und waren für ihre Körperkraft bekannt. Das Störei heißt bei Ihnen Cahv-Jar und bedeutet „Kuchen der Freude“. Das recht ähnliche persische Wort „Khag-viar” steht bereits für „kleines, schwarzes Fischei”. In beiden wird der Ursprung für das Wort Caviar vermutet.

Russische Zaren, Könige und Adlige machten Caviar im 19. Jahrhundert zu dem, was er heute ist. Seine schnelle Verderblichkeit machte es damals schwer, einen erstklassigen Caviar zu einem Fest zu kredenzen. Wer dies schaffte, dem gebührte zu jenen Zeiten hohe Anerkennung.

Aber welcher Caviar ist der beste? Einen Stör kann man beschreiben. Er stellt sich vor den eigenen Augen dar und hat objektive Maßstäbe: groß oder klein, hell oder dunkel usw. – kein Problem, da sind sich alle einig! Aber bei der Geschmacksbeschreibung des Caviars wird’s schwierig. Schmeckt er nussig, schmeckt er cremig, ist er salzig oder kräftig? Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – zu verschieden sind die persönlichen Empfindungen.

Auf den Produktseiten zu den einzelnen Sorten drücken wir also nur unser eigenes Urteil aus – ohne Anspruch auf Richtigkeit. Ganz im Gegenteil: Vielleicht kommen Sie zu einem ganz anderen Urteil?