Kreuzungen bzw. Hybride

Kennzeichen x (CITES-Code: z.B. HUSxBAE)

Mit der Intensivierung der Störzucht wurden auch Wege gesucht, Störe zu kreuzen. Dies vor allem mit dem Ziel, eine optimierte Kombination aus Wachstum der Störe bzw. der Dauer bis zur Laichreife zu erzielen. Daneben zeichnen sich diese „Mischlinge” aus genetischen Gründen im Regelfall durch besondere Vitalität und Gesundheit aus.
Heute steht ein erhebliches Potenzial dieser Arten zur Verfügung. Es gibt etwa Kreuzungen des Sibirischen mit dem Mittelmeer-Stör (BAExNAC), des Ossetra mit dem Sibirischen Stör (GUExBAE), des Beluga mit dem

Sibirischen Stör (HUSxBAE), des Beluga mit dem Sevruga (HUSxSTE, sog. „Bester“), des Amur Stör und des Kaluga (SCHxDAU) und weiteren Sorten.
Alle diese Kreuzungen sind durch ein „x” zwischen ihren lateinischen Bezeichnungen bzw. CITES-Codes zu erkennen.


Inzwischen gibt es erhebliche Bestände dieser Kreuzungen, die teilweise hervorragenden Caviar hervorbringen. Die nicht klar definierbare Bezeichnung des Caviars hat die Vermarktung anfangs jedoch schwierig gemacht.